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Donnerstag, 23. August 2012

Ausflug in den djurpark in Lycksele

Verteilt auf vier Kleinbusse reisten wir heute in das ca. 150 Kilometer entfernte Lycksele, um den dortigen djurpark, also einen Tierpark, zu besuchen. Lycksele ist die Stadt, in der man zwischenlandet, wenn man mit dem Flieger von Stockholm nach Arvidsjaur unterwegs ist. Im 17. Jahrhundert gehörte die Stadt zu den Kleinsten in ganz Schweden, beherbergt heute aber immerhin knapp 9000 Einwohner.
 
 
 
 
Wie es zur Gewohnheit zu werden scheint, verfolgte uns das Regenwetter, während es in Arvidsjaur trocken und sonnig blieb. Dafür blieb der Besucherandrang im Tierpark heute aus, so dass wir beinahe völlig ungestört die typischen Tiere, die in Nordskandinavien leben, be-gutachten konnten. Der Lycksele djurpark ist übrigens der nördlichste Tierpark in Europa.

Montag, 20. August 2012

Ovanligt kraftig hagelskur i Pjesker!

In der Tat,... ich habe keine Witze gemacht, als ich von dem plötzlich eintreten-den Hagelsturm, in welchen wir letzten Samstag geraten sind, HIER (anklicken!^^) berichtet habe. Mein italienischer EVS-Kollege Fabrizio, der sich übrigens sehr darüber freut, dass uns Anfang September eine Gruppe aus Italien die Ehre geben wird, hat mich auf einen Artikel in der regionalen Presse aufmerksam gemacht. Nur um nochmals mit Nachdruck und visuell zu verdeutlichen, welche wetterbedingte Katastrophe ich überlebt habe, diese Presse-Bilder, die einem unfreiwillig den Atem stocken lassen. ^^


(Fotos: Mattias Brännlund)

Bildergallerie Arvidsjaur, Teil 3





Die Begegnung mit dem Falunrot

Heute unterstützte ich erstmals Teilnehmer bei der Arbeit vor Ort: Fünf der German youngsters, die alle zwischen 15 und 17 Jahre alt sind, diente ich heute primär als Dol-metscher und sekundär, um natürlich selbst mit anzupacken. Und zwar strichen wir das hölzerne Folkshuset ("Volkshaus"), welches sämtlichen Dorffesten, Hochzeiten und allen an-deren Feiern zur Verfügung steht, in Abborträsk, einem Stadtteil Arvidsjaurs. In welcher Far-be? Selbstverständlich in dem typischen Rot, welches schwedische Häuser in jeder Fanatasie besitzen. Für die Laien und/oder Fantasielosen: Bei diesem Farbton handelt es sich, um genau zu sein, um Falunrot! ;-)

Meine handwerklich talentierten Schützlinge

Sonntag, 19. August 2012

Der Bär, der das Meer sehen wollte

Beim gestrigen Ausflug an den Strand in Piteå fasste sich einer der Teilnehmer ein Herz und ermöglichte seinem neuen besten Freund, den er erst hier in Schweden kennenlernte, die Realisierung dessen größten Wunsches.


Denn am Abend zuvor eröffnete Bodo der Bär seinem neu gewonnenen Freund, dass er unbedingt einmal das Meer sehen wolle. Großzügigerweise ging dieser Wunsch gestern in Erfüllung und zur Erinnerung entstand dieses Gruppenfoto, damit Bodo diesen Tag nie wieder vergessen wird.

Samstag, 18. August 2012

"Strandtag" in Piteå

Nachdem die sehr warmen Temperaturen bis heute täglich fleißig wiederkehren, machten wir uns heute auf den Weg ins über 100 km entfernte Piteå, um dort diesen Samstagmittag am bzw. im Meer zu verbringen. Doch dort segnete uns die Sonne leider nur mit Mit-leidsportionen ihres Gutes, sodass wir uns recht schnell, begleitet vom beginnenden Re-gen, wieder auf den Heimweg machten. 



Unterwegs wurden wir sogar so sehr von einem Hagelsturm heimgesucht, dass der Autoverkehr für uns kurzzeitig zum Erliegen kommen musste. Zurück in Arvidsjaur: Sonne satt. Doch auch hier haben die Wolken kurz vor 20 Uhr die Oberhand ergriffen... Da muss wohl ab demnächst wieder das Schwimmbad herhalten.

Abstecher zu Arctic Glas - Nordic Glasdesign


Die Teilnehmer unserer deutschen Gruppen dürfen kommenden Montag ihre Arbeiten bei verschiedenen Praktikumsstellen aufnehmen. Zwei von ihnnen haben das Glück, mit ihren Allrounder-Fähigkeiten das anfallende Geschäft bei Arctic Glas - Nordic Glasdesign zu übernehmen.



Neben den Glaswerkereien können sie sich ebenso im Verkauf, Wartungsarbeiten (Streichen, Mähen, Reparaturen etc.) und bei der Pflege von Tieren einbringen. Denn neben zwei Polarhunden sind auch domestizierte Rentiere in einem Gehege auf dem Areal beheimatet.



Donnerstag, 16. August 2012

Rentiere!

Unverhofft kommt oft. Heute, nur einen Tag nach meinem einwöchigen Jubiläum in Schweden, habe ich Rentiere vor die Linse bekommen und es auch noch gerade so geschafft, eine tolle Momentaufnahme per üblichen Knopfdruckverfahrens auszulösen. Wäh-rend einer kleinen Stadtrundfahrt für eine Teilnehmergruppe aus Deutschland sind uns tatsächlich zwei Rentiere, ein Braunes und ein Weises, begegnet, als sie am Rande der Stadt eine große Kreuzung überquerten. Das nenne ich mal Vorführeffekt!


Abschied von Juliane

Heute morgen, um 06:00 Uhr in der Früh, hatte Julianes vorerst letzte Stunde in Arvidsjaur geschlagen und sie hebte gen Stockholm ab, um anschließend mit gemischten Gefühlen nach Deutschland zurückzukehren.


Dieses Bild, das erste und einzige Foto von uns beiden, entstand kürzlich im Haus von zwei etwas betagteren Einheimischen, die uns zum Abendessen eingeladen hatten. Dies war zugleich der Abschied von Juliane und ihren "schwedischen Großeltern", wie sie Britt und Åge gerne nannte.


Für das letzte große Zusammentreffen der EVS-Teilnehmer mit Juliane lud die italienische Fraktion zum Dinner, welchem auch Julia und Tim nicht fernbleiben durften.


Dienstag, 14. August 2012

Mein Arbeitsplatz: IDEUM Arvidsjaurs Kommun

Heute besuchte ich das IDEUM erstmals in halbwegs geschäftlicher Mission. Meine Chefs Micke und Jerry, die in der Organisation für alle internationalen Angelegenheiten zuständig sind, hielten mit mir - selbstverständlich nach der ersten Fika (Kaffeepause) um 09:30h - mein Einführungsgespräch, da übermorgen die erste von drei Gruppen, die zufälligerweise alle aus Deutschland stammen, anreisen wird.

In der Mitte über der Türe, begehbar über eine kleine Brücke,
befindet sich das EVS-Büro

Meine Aufgaben: das Anweisen bzw. Betreuen und Unterstützen der Teilnehmer während ihrer Aufenthalte. So erarbeiten wir beispielsweise in Interviews persönliche Ziele, planen und begleiten abenteuerliche Aktivitäten oder geben Sprachunterricht. Beim Angehen unser-er Arbeiten haben wir maximal freie Hand: Es werden keine Arbeitsstunden gezählt oder Vorgehensweisen vorgeschrieben. Wichtig ist, dass das Ergebnis stimmt. Damit kann ich leben :-)

Wer oder was ist der, die oder das IDEUM?

Eine Definition in einem Satz ist nicht möglich. Aber man kann sagen, dass sich die Mit-arbeiter mit sämtlichen sozialen und interkulturellen Bereichen beschäftigen. Von der Mit-wirkung in der Stadtentwicklung, der Unterstützung Wohnungsloser, über die Betreuung von Immigranten bishin zur internationalen beruflichen Förderung ist alles dabei, was ver-schiedenen Zielgruppen weiterhelfen kann.

Sonntag, 12. August 2012

Flugangsttherapie am Flughafen von Arvidsjaur



Ehe ich heute meine Premiere im ortsansässigen Freibad feierte, wurden Juliane, Julia, der Schwede Tim, zwei EVS-Teilnehmer aus Italien (Soukaina und Fabrizio) und ich von Peter, einem Neuseeländer, zu einer kleinen Inspektion seines Arbeitsplatzes eingeladen. Denn Peter ist ein guter Freund von Juliane, den sie im Sprachunterricht kennenlernte.



Fabrizio und Julia (und nein... er ist nicht am Putzen :-P)

Er verdient sich sein Taschengeld nämlich am Flughafen von Arvidsjaur, wo er die Flugzeuge nach der Landung durchcheckt. Ich persönlich sah diesen Besuch ja mehr als Versuch an, meine Aviophobie zu therapieren. Die ausführlichen Berichte über die Wartung der Flie-ger und die Funktionen der Gerätschaften im Cockpit wirkten jedenfalls beruhigend. Doch erst zu gegebener Zeit werde ich feststellen können, ob die Therapiestunde tatsächlich Früchte getragen hat. :-)


Samstag, 11. August 2012

Bildergallerie Arvidsjaur, Teil 1






Der See, der im Winter zur Teststrecke wird


Nach anfänglichen Schwierigkeiten geizte die Sonne auch heute nicht mit ihren Strahlen. Dies haben ich und Julia diesen Mittag zum Anlass genommen, um uns ein wenig die Beine zu vertreten. Julia beendete voriges Jahr ihren Freiwilligendienst, doch ihr hat es hier so gut gefallen, dass sie jüngst prompt wieder kam, um Deutschland als Heimat hinter sich zu lassen.

Soll heißen, sie kennt sich hier deutlich besser aus als ich. So zeigte sie mir einen der Winterhotspots der Autoindustrie. Denn wenn der See, welcher auf dem folgenden Bild zu sehen ist, zugefroren ist, werden dort so genannte Erlkönige von mir fremden Test-Drivern auf die Probe gestellt. Dank ihnen soll hier im Winter sogar mehr los sein, als im Sommer. Ich bin gepsannt ;-)

Rentiere wohin man schaut...

... aber keine Spur vom Weihnachtsmann... ;-)
In der Tat gibt es hier in der Umgebung auch viele lebende Exemplare. Da sich nicht alle von heranfahrenden Autos hetzen lassen, erwische ich vielleicht mal eines...
also mit der Kamera :-)

Ein kurzer Blick auf die Samenstadt


Auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht...
Diese schicken Holzhäuser befinden sich mitten in Arvidsjaur.


Freitag, 10. August 2012

Einzug in das Schwedische Zuhause

Mittlerweile verbringe ich meinen dritten Tag in Arvidsjaur, wo die Sonne momentan tatsächlich kräftig gute Laune hat. Dabei befürchtete ich das Schlimmste, nachdem in Stockholm Weltuntergangswitterung herrschte. Die Reise per Flugzeug am vergangenen Mittwoch kann man zweifellos als großartig bezeichnen. Aber auch nur weil es großartig ist, wenn man nicht abstürzt ;-)
Die Wohnung, die ich mir momentan noch mit Juliane teile, die mir übrigens die ersten Tage äußerst selbstlos erleichtert und schon Anfang September die Heimreise nach Deutsch-land antreten wird, ist eine positive Überraschung. Sie ist sehr groß und liegt ganz praktisch sehr zentral in der dritten Etage eines Hauses in der Stadtmitte.

oben rechts :-)

Die Küche

Das Wohnzimmer

Meine vier Wände