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Donnerstag, 21. November 2013

Rund 5 Monate später...

Längst hat sich herumgesprochen, dass meine EVS-Zeit in Arvidsjaur der Vergangenheit angehört. Mittlerweile befinde ich mich seit gut fünf Monaten wieder im heimischen Nordschwarzwald. Nachdem sich bis heute immer wieder ehemalige Wegbegleiter und Interessierte melden, die wissen möchten was aus meiner Wenigkeit geworden ist, hier ein Update:


Seit Mitte Oktober arbeite ich als Teamassistant, offiziell: Vertriebsassistent /Team-administrator, bei Orbico Beauty in Kirchheim unter Teck. Aufgabe der jungen, dynamischen Unternehmung: Vertrieb, Marketing und Logistik von Kosmetikmarken wie Max Factor oder Bourjois im deutschsprachigen Raum. Mit dieser Anstellung wurde ein Wechsel des Wohnortes unausweichlich. Nach komplizierter Suche darf ich nun seit kurzem Albershausen meine neue Heimat nennen. :-)


Mittwoch, 3. Juli 2013

Die Post in Schweden: günstig!

Da auch unser baldiges Ende in Arvidsjaur bevorsteht, müssen langsam Vorkehrungen getroffen werden. Mein erstes Testpacken mit zwei Koffern + Handgepäck war leider nicht sehr erfolgreich. Morgen folgt Testlauf Nummer 2. Doch wie wäre es, ein paar Dinge per Post nach Hause zu senden? ;-) 

Nachdem wir mittlerweile gelernt haben, dass die Post in Schweden äußerst zuverlässig und systematisch arbeitet, darf hinzugefügt werden, dass sie ihre Dienste auch noch zu Schnäppchenpreisen anbietet! 
Ein Paket ins EU-Ausland mit maximal einem Kilo kostet tatsächlich 35 Euro, maximal 5 Kilo kosten umgerechnet etwa 55 Euro. Bei 10 Kilo landen wir schon bei über 75 Euro. Da schicke ich lieber mehrere 1 Kg-Päckchen :-P 

Adiós!

Früh am Montag war der Zeitpunkt letztendlich gekommen. Nach drei Monaten haben unsere Spanierinnen von Skellefteå aus ihre Heimreise antreten müssen. Nachdem der Inhalt ihrer Koffer etwas flexibel nachgepackt wurde, konnten sie pünktlich und mit ein wenig Tränen in den Augen Richtung Barcelona abheben. Muchísimas gracias y hasta la vista! Mir fällt die absehbare Urlaubsplanung nun jedenfalls nicht sehr schwer ;-) 

Abschiedsparty!

Am letzten Samstagabend unserer Spanierinnen wurde die Musik noch ein letztes Mal etwas lauter gedreht und die Milch etwas wärmer getrunken. Um es vorweg zu nehmen: Wir haben die Nacht nicht zum Tag gemacht. Schließlich ist das hier in Lappland zu dieser Zeit nicht nötig ;-) 

Rentiermarkierung 2013

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Jährlich versammeln sich die Sami-Familien etwa für zwei Wochen jede Nacht zwischen 23 und 02 Uhr, um die Rentiere in ihrem Besitz zu markieren. Mit einem Hubschrauber machen sie die Tiere von oben aus und bringen sie dann in ein Gehege. Dort wird beobachtet, welches Jungtier zu welchem Muttertier gehört. Die Jungtiere tragen "Nummernschilder" um den Hals, damit auch keine Verwechslungsgefahr besteht. Schließlich werden sie mit Messern an den Ohren markiert. Man schneidet Stücke ab und ritzt bestimmte Kerben hinein. Dann erkennt man, zu welcher Sami-Familie und zu welchem Muttertier die jungen Rentiere gehören.
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Freitag, 21. Juni 2013

Jens in Norwegen, Teil 5

Zum Abschluss noch zwei tolle Gruppenbilder, damit ihr sehen könnt, welcher chaotische Haufen sich um den Hahn im Korb gekümmert hat. ;-) 

Jens in Norwegen, Teil 4

Ein absolutes Highlight war unsere Wanderung auf den gut 400 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Gipfel vom Keiservarden. Dieser wurde nach Kaiser Wilhelm II. nach dessen Besuch 1889 benannt. Nachdem die kilometerlange Strecke mit Anstrengung (weniger für unsere spanischen Halbathletinnen^^) überwunden war, bot sich uns ein sagenhafter Ausblick. Seht selbst:

Jens in Norwegen, Teil 3

Die zweite Nacht hatten wir in Bodö gebucht. Auch hier schliefen wir in Hütten auf einem Campingplatz. Trotz einer bemerkenswert freundlichen und kooperativen Mitarbeiterin gab es hier Mäkel. Erst zur Abendstunde konnten wir zwei von drei Hütten beziehen, die nicht einmal Wasseranschluss besaßen. 

Jens in Norwegen, Teil 2

Unsere erste Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz in zwei Hütten, die uns eine äußerst "engagierte" Mitarbeiterin zugewiesen hatte. An sich sehr sauber, gut ausgestattet und in großartiger Lage. So hatten wir an der Unterkunft in Fauske nicht viel zu meckern. Nachdem uns die Norweger zu Beginn eher missmutig erschienen, wurden wir am Tag unserer Ankunft von einem Bauern eingeladen, der Hauptberuflich in einem Chemiewerk arbeitet. So erhielten wir Nachhilfe in der Haltung von Schafen.


In Saltstraumen

Jens in Norwegen, Teil 1:

Nachdem wir die Grenze nach Norwegen überquert hatten, wurden wir nach wenigen Kilometern vor eine Herausforderung gestellt. Nachdem wir für einen kurzen Halt im Junkerdal verweilten, ging es eine enge, sich schlängelnde Straße minutenlang steil bergab. Nachdem gutes Timing verhinderte, dass uns ein LKW ins Tal stieß, kamen wir wohlbehalten am Fuße des Gebirges an.